
Spielzeit 2026
Nach der Erzählung von Wilhelm Hauff
In einer Theaterfassung von Bernd Kolarik
Mitten im tiefen Spessartwald kreuzen sich die Wege einer Prinzessin, zweier wandernder Gesellen und einer Räuberbande, die mehr Chaos stiftet, als ihr guttut. Was als listige Entführung beginnt, verwandelt sich schon bald in ein turbulentes Spiel um Freiheit, Liebe und die Frage, wer hier eigentlich Herr oder Dame der Lage ist.
Denn die Prinzessin und ihre Gefährten sind alles andere als wehrlos: Mit Witz, Mut und einer ordentlichen Portion Eigenwilligkeit wirbeln sie die Räuberwelt gehörig durcheinander. Plötzlich ist nichts mehr sicher: Rollen werden getauscht, Macht kippt ins Gegenteil, Masken fallen, und mitten in Verwechslungen, Schwüren und Liebeswirren zeigt sich immer wieder ein Stück Wahrheit – dass das Leben mehr bereithält als Räuberei, Konventionen und starre Regeln.
Zwischen Wirtsstube und Waldesdunkel geht es dabei drunter und drüber: Räuberträume platzen, Herzklopfen mischt sich mit handfestem Gelächter, und die Grenze zwischen Abenteuer und Komödie verschwimmt aufs Schönste.
„Das Wirtshaus im Spessart“ ist ein temporeiches Volksstück voller schräger Gestalten, überraschender Wendungen und herzlicher Momente. Es erzählt mit Humor und Haltung von Mut, Selbstbestimmung und der Sehnsucht nach einem besseren Leben – gewürzt mit Räuberromantik, scharfzüngigen Dialogen und einem charmanten Augenzwinkern.

